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Heinrich Böll Stiftung Hessen e.V.

 

Hrsg.: Ralf Zwengel

 

Ohne Proletariat ins Paradies?

 

Zur Aktualität des Denkens von André Gorz

 

 

Paperback 110 S., 9,90 Euro, Klartext Verlag Essen 2009, ISBN: 978-3-8375-0264-0

 

André Gorz (1924-2007) hat Impulse für zahlreiche soziale und politische Bewegungen gegeben und sowohl die öffentliche wie die akademische Diskussion über gesellschaftstheoretische Fragen immer wieder bereichert und vorangetrieben. Das gilt für die 1968er-Bewegung und die europäische undogmatische Linke ebenso wie für die grüne Bewegung und die Gründungsgeschichte der „Grünen“.

Seine einflussreichen wissenschaftlichen und journalistischen Beiträge im Feld der politischen Ökologie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ökologische Themen Eingang ins öffentliche Bewusstsein und die Agenda der Politik gefunden haben. André Gorz’ Werk kann insgesamt als eine Art „Frühwarnsystem“ gelesen werden, das gestaltungs- und wirkungsmächtige gesellschaftliche Unterströmungen erkannt, thematisiert und in ihren Konsequenzen analysiert hat. Es verbindet ökologische Kritik der Naturzerstörung des industriellen Kapitalismus, feministische Kritik an der Organisation von Staat und Gesellschaft sowie die Kritik des tradierten Arbeitsbegriffs als zentraler gesellschaftlicher und ökonomischer Antriebsmotor. Zunehmend wichtig wurde für ihn zudem die Frage, welche Bildung wir eigentlich für die zu erwartenden sozialen, ökologischen und wissenschaftlich-technologischen Herausforderungen benötigen.

Dieser Band präsentiert die Beiträge der Tagung „Ohne Proletariat ins Paradies?“, die die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen im Oktober 2008 gemeinsam mit dem Frankfurter Institut für Sozialforschung durchgeführt hat. Diese verfolgte nicht nur das Ziel, an den „philosophischen Journalisten“ André Gorz zu erinnern, sondern fragte darüber hinaus nach der heutigen Relevanz seines Werkes und den Möglichkeiten, seine Gedanken auf den Gebieten Bildung, Ökologie und Arbeit weiterzuentwickeln.

 

Inhalt:

 

  • Egon Becker: Politische Ökologie als revolutionäre Utopie?
  • Micha Brumlik: Revolution, Reform und Evolution - André Gorz' Hoffnungen
  • Hermann Kocyba: André Gorz: Wissensökonomie - jenseits von Kapitalismus und Verwertungszwängen?
  • Wolfgang Engler: Arbeit, die "passt" - ein verführerisches Ideal
  • Ilona Ostner: "Arbeit zwischen Misere und Utopie" - Aktualität und Kritik
  • Hans-Christoph Schmidt am Busch: Persönliche Autonomie, soziale Wertschätzung und menschliche Natur. Zu den Grundlagen von André Gorz' Gesellschaftskritik
  • Elmar Altvater: André Gorz - ein Blatt, ein Bild, ein Wort
  • Michael Jäger: Abschied vom Proletariat - Abschied vom Menschen
  • André Gorz: Brief an Michael Jäger

 

Zu beziehen im Buchhandel oder direkt beim Klartext Verlag Essen

FAX: 0201/86206-22, email: info@klartext-verlag.de

 

 

 

Hrsg.: Peter Niesen/Margret Krannich

 

Gesellschaftliche Perspektiven:

Bildung, Gerechtigkeit, Inklusion

 

Jahrbuch der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen 2008

Paperback 134 S., 11,90 Euro, Klartext Verlag Essen 2009, ISBN: 978-3-8375-0154-4

 

Der vorliegende Band fasst Beiträge zu den beiden Schwerpunkten Bildung und Gerechtigkeit und Inklusion zusammen.

Der erste Teil geht dabei auf zwei Tagungen „Bildung, Betreuung und Erziehung von Anfang an“ und „Welche Bildung, welches Lernen?“ in der Kinderwerkstatt Bockenheim in Frankfurt am Main zurück und verfolgt das Ziel, einen anderen Blick auf Bildung und Lernen zu werfen und einen Beitrag zur Überwindung der „Belehrungskultur“ zu leisten. An Hand des Wandels der Alltagswelten von Kindern und Jugendlichen heute und an Hand der Kompetenzen, die die moderne Gesellschaft in Zukunft braucht, werden Schlussfolgerungen für Bildung und Lernen gezogen.

Dass es auch unter schwierigen Bedingungen gelingen kann, jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft und seinem Hintergrund „mitzunehmen“ und vielfältige Möglichkeiten zur Selbsttätigkeit und Entfaltung zu schaffen, zeigen zwei Beispiele aus der Praxis, die in diesem Teil vorgestellt werden.

Die Beiträge des zweiten Teils dokumentieren eine Tagung „Gerechtigkeit und Inklusion. Impulse aus dem Werk von Iris M. Young“ an der Technischen Universität Darmstadt. Die amerikanische Philosophin Iris Marion Young (1949-2006) zählt zu den einflussreichsten Autorinnen der zeitgenössischen politischen Theorie, die ihr egalitäre, feministische und radikaldemokratische Impulse verdankt.  

Die vorliegende Publikation nimmt wie die Tagung zwei zentrale Motive aus dem Werk von Iris Marion Young auf: Die Inklusion in demokratische Prozesse und die Verbindung von lokaler mit globaler Gerechtigkeit. Dabei machen sich die Beiträge dieses Schwerpunkts Youngs Technik zunutze, von einem oftmals neuen, schlagenden Alltagsbeispiel aus (zum Beispiel der Produktion eines T-Shirts) einen Bereich der politischen Theorie zu erschließen.

 

Inhalt:

 

 

  • Thomas Ziehe: Ein anderer Blick auf „Bildung“ und „Lernen“.Welche Implikationen hat der Wandel jugendlicher Alltagskultur?
  • Rolf Arnold: Bildung ist Ausdruck, nicht Eindruck. Systemisch-konstruktivistische Anmerkungen zu der Frage „Welche Kompetenzen braucht die moderne Gesellschaft?“
  • Ulrich Erhardt: Kommunikationsfähigkeit als Erziehungs- und Bildungsaufgabe –ein Beitrag zur Überwindung der „Belehrungskultur“
  • Anita Jacobs: Jedes Kind mitnehmen. Bildungschancen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien
  • Werner Staubach:V ielfalt gestalten. Ein Stadtteil-Netzwerk und seine Aktivitäten für die Integration migrantischer Kinder und ihrer Familiien 
  • Peter Niesen: Gerechtigkeit, Inklusion, Demokratie: Motive aus dem Werk von Iris Young
  • Ina Kerner: Der Körper als Provokation. Iris Marion Young über somatische Erfahrungen, Theorie und Politik
  • Franziska Martinsen/ Oliver Flügel-Martinsen: Gerechtigkeit im Spannungsfeld von Besonderem und Allgemeinem. Iris Marion Youngs Beitrag zu einem ungelösten Problem der Gerechtigkeitstheorie
  • Regina Kreide: Gibt es eine gerechte Weise, ein T-Shirt zu produzieren?Verantwortung und globale Gerechtigkeit bei Iris Marion Young
  • Elisabeth Conradi: Inklusion in demokratische Debatten – von der sozialen zur politischen Praxis
  • Sandra Seubert:Kampf um Verschiedenheit. Unzivile Potentiale einer Politik der Differenz

 

Zu beziehen im Buchhandel oder direkt beim Klartext Verlag Essen

FAX: 0201/86206-22, email: info@klartext-verlag.de

 

 

Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e. V.

Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

 

Doris Hayn/ Ralf Zwengel (Hrsg.)

 

Klimawandel und Alltagshandeln

 

186 Seiten, broschiert

14,90 Euro, ISBN 978-3-89861-845-8 

 

Globale Umweltveränderungen wie der Klimawandel werden von den Verbraucherinnen und Verbrauchern oftmals als übermächtig wahrgenommen. Lösungen der damit einhergehenden Probleme werden entsprechend von den Anderen erwartet: die Verantwortung wird auf Seiten von Unternehmen, Staat und internationaler Staatengemeinschaft gesehen. Damit verlieren die Bürgerinnen und Bürger aus dem Blick, was sie durch ihr eigenes Handeln zum Klimawandel beitragen und welche Möglichkeiten sie haben, um diesem Wandel entgegenzuwirken. Oft sind die Einzelnen damit überfordert, ihre Handlungspotenziale zu erkennen und zu nutzen. Während sich Stromsparlampen und energieeffiziente Haushaltsgeräte inzwischen in privaten Haushalten zunehmend durchsetzen, scheint die Vermittlung energiesparender Verhaltensweisen im Alltag eher schwierig zu sein.

Was können die Verbraucherinnen und Verbraucher konkret tun, um die  CO2-Emissionen zu senken? Welche Aufgaben muss die Politik übernehmen? Welche verbindlichen Standards sollen und können Händler und Produzenten einhalten? Welche Formen der Kooperationen zwischen Produzenten, Händlern, Kommunen  sowie  Verbrauchern und Verbraucherinnen sind notwendig, um einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung und Reduzierung der  CO2 -Emissionen zu leisten?

Diese Fragen thematisierte die Tagung „Klimawandel und Alltagshandeln“, deren Beiträge, ergänzt um weitere Aufsätze, hiermit vorgelegt werden. Der Klimawandel wird hier aus einer Alltagsperspektive beleuchtet und stellt den Umgang mit Energie im Alltag ins Zentrum. Ausgehend von den Auswirkungen des Klimawandels werden beispielhaft technisch mögliche, wirtschaftlich rentable und alltagstaugliche Handlungsansätze für private Haushalte vorgestellt.

 

Inhalt:

 

  • Doris Hayn / Immanuel Stieß, Klimaschutz – vom Wissen zum Handeln 

  • Uwe R. Fritsche, Klimawandel und Klimapolitik: Vom Globalen zum Lokalen

  • Klaus Wortmann, Energiesparen im Haushalt – altes Thema im neuen Gewand?

  • Anja Wirsing, Klima-Botschaften von Frauen – Eine Foto-Aktion zum Internationalen Frauentag

  • Werner Neumann, Warum alle von Energieeffizienz reden und k(aum)einer etwas dafür macht

  • Holger Krawinkel, Das Glühbirnenverbot als Vorbote?! – Herausforderungen einer neuen Energie(effizienz)politik aus verbraucherpolitischer Sicht

  • Hans Ackermann, Der aktuelle Stand emissionsreduzierender Technik –
    eine schlaglichtartige Einführung ins Thema

  • Hans-Peter Frank, Kommunale Stadtwerke als Klimaakteur –
    Das Stromsparförderprogramm der Stadtwerke Marburg

  • Immanuel Stieß, Klimaschutz vom Alltag aus! – Plädoyer für eine
    alltagsökologischer Perspektive in der Klimadiskussion

  • Elke Dünnhoff, Strom sparen im Haushalt – Ganz einfach! Oder doch nicht?

  • Hans Ackermann, Ein Stromsparhaushalt

  • Ramona Siefke, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gehen zusammen! –
    Erfahrungen aus der Energieberatung der Verbraucherzentralen

  • Immanuel Stieß / Elke Dünnhoff, Soziale Folgen des Energiekostenanstiegs

  • Bettina Sickenberger, Cariteam-Energiesparservice – Eine beispielhafte Initiative für Mensch und Umwelt

  • Doris Hayn, Ernährung: vernachlässigtes, aber prototypisches Handlungsfeld – Herausforderung für Praxis, Politik und Wissenschaft

 

Zu beziehen im Buchhandel oder direkt beim Klartext Verlag Essen

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Ralf Zwengel (Hrsg.)

 

Gesellschaftliche Perspektiven: 

Arbeit und Gerechtigkeit

 

Jahrbuch der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, 2007

 

Paperback, 254 Seiten, Klartext Verlag Essen,

ISBN 978-3-89861-963-9, 16,95 € 

 

 

Gerechtigkeit stellt eine elementare Voraussetzung für das Funktionieren von Demokratien dar. Es ist deshalb eine ernstzunehmende Bedrohung, wenn große Teile der Bevölkerung die Verhältnisse hierzulande als nicht mehr gerecht ansehen. Auch die materielle Seite, um überhaupt an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten teilnehmen zu können, spielt dabei eine wichtige Rolle. Da die meisten Menschen ihr Einkommen aus Erwerbsarbeit erzielen, gehören damit zusammenhängende Fragen ebenfalls in diesen Zusammenhang. Mit diesen beiden Aspekten beschäftigen sich die Beiträge dieses Jahrbuches.

 

 

Im ersten Teil, „Was heißt Gerechtigkeit heute? Perspektiven für einen Sozialstaat der Zukunft“, geht es, vor dem Hintergrund der aktuellen Gerechtigkeitsdiskurse und diverser Reformen, sowohl grundsätzlich um den Sozialstaat als Solchen und dessen Funktion, als auch konkret um die Bereiche Armutsbekämpfung, Rentenreform und Gesundheitsreform. Es werden unterschiedliche Vorschläge diskutiert, wie angesichts einer zunehmenden und sich verfestigenden Armut, verbunden mit der Gefahr dauerhafter Ausgrenzung wachsender Teile der Gesellschaft, sowie weiterer Gerechtigkeitsdefizite und Leistungsmängel, ein gerechter Umbau des Sozialstaats aussehen könnte und an welchen Prinzipien und Kriterien dieser sich orientieren müsste

 

 

Der zweite Teil, „Arbeit ist unser Leben? Zum Bedeutungs- und Funktionswandel der Arbeit und seinen Konsequenzen“, thematisiert den fundamentalen Wandel der Arbeitswelt, der häufig mit dem Schlagwort „Von der Industrie- zur Dienstleistungs- bzw. zur Wissensgesellschaft“ beschrieben wird. Dabei wird zum einen danach gefragt, wie sich die Bedeutung und Funktion von Arbeit sowie die Arbeitsinhalte verändern und was dies beispielsweise unter dem Gesichtspunkt von Leistung und Leistungsgerechtigkeit bedeutet.  Zum anderen setzen sich die Autorinnen und Autoren sowohl mit den Zukunftsaussichten der Industriearbeit als auch der Dienstleistungsarbeit auseinander.

 

 

Inhalt:

 

  • Wolfgang Strengmann-Kuhn, Armut in Deutschland und Grundeinkommen
  • Werner Eichhorst, Ein bedingungsloses Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV?
  • Mechthild Veil, Renten in Deutschland – Erfolgsstory auf Zeit
  • Uwe Fachinger, Altersvorsorge in Deutschland: Einige Anmerkungen zu Rentenreformen und Gerechtigkeitsaspekten
  • Jörg Tremmel, Generationengerechte Rentenpolitik
  • Andreas Gerber, Hauptsache gesund ?! Eine Bestandsaufnahme des deutschen Gesundheitswesens unter dem Blickwinkel einer „gerechten“ Versorgung
  • Harald Wolf, Knowledge Workers, Entrepreneurs, Prosumenten, Prekariat – Kultfiguren der schönen neuen Arbeitswelt
  • Wolfgang Menz, Leistungspolitik im Umbruch
  • Hermann Kocyba, Was leistet das Leistungsprinzip?
  • Kendra Briken / Constanze Kurz, Under pressure? Die Zukunft der IndustriearbeiterInnen
  • Heike Jacobsen, Dienstleistungsarbeit und Dienstleistungskultur:
    Zur Entwicklungsdynamik von Dienstleistungstätigkeiten
  • Michaela Evans / Josef Hilbert / Simon Schneider, Von der Insel- zur Systemlösung: Innovation der Gesundheitswirtschaft und die Rolle regionaler Entwicklungsagenturen im Modernisierungsprozess

 

Zu beziehen im Buchhandel oder direkt beim Klartext Verlag Essen

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Hrsg.: Margitta Kunert-Zier/ Margret Krannich

 

Vom Geschlechterquatsch zum Genderparcours

Geschlechtergerechte Bildung und Erziehung vom Kindergarten bis zum Jugendtreff

 

Paperback, 152 S., Klartext Verlag Essen, ISBN 978-3-89861-937-0

 

Die Publikation geht auf eine Fachtagung Geschlechtergerechte Bildung und Erziehung vor und neben der Schule – vom Kindergarten bis zum Jugendtreff zurück, die am 15. September 2006 in Frankfurt am Main stattfand. Anliegen der Fachtagung und der hier vorliegenden Publikation ist es, die bisher meist geschlechtergetrennt verlaufenden Diskurse – hier der Diskurs zu Mädchenarbeit, dort der Diskurs zu Jungenarbeit - in eine produktive Verbindung zu bringen und sich gemeinsam über Inhalte und Ziele einer geschlechtsbewussten Erziehung und Bildung zu verständigen. In der Publi-kation sind Beiträge von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Feldern der Mädchen- und Jungenarbeit versammelt, die gleichzeitig auch bewusst über den Tellerrand ihrer jeweiligen Felder hinausschauen und den Dialog mit den pädagogischen Fachkräften des anderen Geschlechts suchen. Ziel ist es dabei, Erziehung und Bildung insgesamt geschlechtergerecht und in gemeinsamer Verantwortung zu qualifizieren. 

Die Publikation gibt Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder geschlechterge-rechter Bildung und Erziehung  und beleuchtet deren besondere Potenziale, aber auch deren Schwierigkeiten.

 

 

Inhalt:

 

  • Margitta Kunert-Zier: Vom Getrennten zum Gemeinsamen?! Geschichte und Entwicklungen der genderbezogenen Pädagogik
  • Melitta Walter: Und wofür soll das gut sein? Genderpädagogik als Bildungsauftrag
  • Patricia Olbert: Gender und Lernen. Zwei Seiten einer Medaille, die es lohnt, genauer zu betrachten
  • Melitta Walter: „Hier sieht’s ja aus wie in der Stuhlfabrik“ Kindergärten in Städten brauchen geschlechtergerechte Raum- und Gestaltungskonzepte 
  • Uwe Ihlau: Gender Parcours „mischen is possible“
  • Cäcilia Debbing: Chancengleichheit für Mädchen und Jungen – Vielfalt fördern
  • Miguel Diaz: Warum brauchen auch Jungen eigene Angebote für die Berufs- und Lebensplanung?
  • Gabriele Heinemann: Mädchentreff oder Hurenclub? Soziale Ausgrenzung und Fundamentalismus als Herausfor-derungen für die Jugendhilfe
  • Ahmed Toprak: Freundschaft, Ehre und Männlichkeit. Die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz in der sozialen Arbeit am Beispiel gewaltbereiter jugendlicher Migranten
  • Claudia Wallner: Vertrauensbildende Maßnahmen im Auge des Orkans oder: Wie es gelingen kann, dass Mädchenarbeit und Jungenarbeit kooperieren.

 

 

Zu beziehen im Buchhandel oder direkt beim Klartext Verlag Essen

FAX: 0201/86206-22, email: info@klartext-verlag.de

 

 


 

Clarissa Rudolph/Renate Niekant (Hrsg.):

Hartz IV – Zwischenbilanz und Perspektiven.

 

Westfälisches Dampfboot 2007, 237 S., € 24,90, ISBN: 978-3-89691-663-1

 

Eine Publikation in Koperation zwischen GendA- Foschungs- und Kooperationsstelle Arbeit, Demokratie, Geschlecht und der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.v.

Die aktuelle Arbeitsmarktpolitik - formuliert im Sozialgesetzbuch (SGB) II - ist höchst umstritten. Versprochen wurde, dass durch bessere Vermittlung mehr Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Befürchtet wurde, dass Hartz IV zu mehr Ausgrenzung von Menschen ohne Arbeit führt. In dem Band tragen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen ihre Erfahrungen und Analysen zusammen und ziehen damit Zwischenbilanz der Wirkungen nach den ersten zwei Jahren Hartz IV.

 

Inhalt

  • Clarissa Rudolph/Renate Niekant: Einleitung - Hartz IV im Jahr 2007

 

Hartz IV – Perspektiven und Analysen

 

  • Silke Bothfeld: Die Entwicklung der sozialen Staatsbürgerschaft als Reformweg für den deutschen Sozialstaat 
  • Judith Aust/Till Müller-Schoell: Vom Missbrauch einer Debatte
  •  Matthias Knuth: Zwischen Arbeitsmarktpolitik und Armenfürsorge. Spannungsverhältnisse und mögliche Entwicklungen der „Grundsicherung für Arbeitssuchende“

 

Ambivalenzen der Geschlechterpolitik und der Geschlechterverhältnisse

 

  • Volker Baethge-Kinsky/Alexandra Wagner: Zur Umsetzung des „Gender Mainstreaming“ in der wissenschaftlichen Evaluation der Hartz Gesetze I bis III
  • Clarissa Rudolph: Gleichstellungspolitik als Luxus – Wandel und Persistenz von Geschlechterverhältnissen bei der Hartz IV-Umsetzung
  • Diana Auth/Bettina Langfeldt: Re-Familialisierung durch Arbeitslosengeld II?
  • Karin Lenhart: Ein „spanisches“ Fenster“. Erkundungen zur Frauenförderung und Hartz IV in einem großstädtischen Jobcenter

 

Umsetzung von Hartz IV – Theorie und Praxis

 

  • Claus Reis: Fallmanagement – ein Mythos? Erfahrungen mit Case Management in unterschiedlichen Feldern kommunaler Sozialpolitik
  • Anne Ames: Das Erleben der Betroffenen
  • Gerlind Jäckle/Hugo L. Roth: Erfahrungen aus der Praxis
  • Elke Tießler-Marenda: Nach der Reform – Aktuelle Erfahrungen mit der Umsetzung von Hartz IV mit Blick auf Menschen mit Migrationshintergrund

 

 


Hrsg.: Mechthild Veil / Margret Krannich

Gesellschaftliche Perspektiven: Frauen in Osteuropa

Jahrbuch der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen 2006, 120 S. Paperback 2007,

  

ISBN 978-3-89861-749-9, Paperback 2007, 120 S., Euro 9,90

 

Die als Gemeinschaftswerk der Stiftung „Frauen in Europa“ und der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. entstandene Publikation mit Beiträgen aus Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn und Kroatien sowie aus dem deutschsprachigen Raum wirft einen Blick auf die gestaltende Präsenz von Frauen in Mittel- und Osteuropa und auf die Entwicklung der Geschlechterbeziehungen seit der Wende.

 

Ein Teil der Beiträge befasst sich mit Fragen der politischen und zivilgesellschaftlichen Partizipation von Frauen in den mittel- und osteuropäischen Ländern, während andere Beiträge stärker auf das Alltagslebens von Frauen sowie auf sich wandelnde Selbst- und Fremdbilder eingehen. Sie zeichnen ein differenziertes Bild und zeigen, dass sich Geschlechtsidentitäten und die öffentliche Rhetorik über Frauen in widerspruchsvoller Weise verändern. Durch mehrere Beiträge zieht sich die positive Rolle, die die EU-Gleichstellungspolitik im Zuge des EU-Beitritts spielte. Dieser „Druck von außen“, durch die EU, aber auch die UN, hat Veränderungen in den Geschlechterbeziehungen bewirkt, die allein auf nationalem Weg nicht erreicht worden wären. Die Tagung hat auch gezeigt, dass grundsätzliche Fragen zu frauenpolitischen Strategien – wie z.B. das Instrument des Gender-Mainstreaming – von Frauen in West- und in Mittel- und Osteuropa kontrovers diskutiert werden.

 

Der letzte Beitrag des Bandes steht zwar ebenfalls im Kontext der EU-Osterweiterung, steht aber außerhalb des Schwerpunkts Frauen in Osteuropa. Er befasst sich mit der Entwicklung der Ost-West-Migration nach der EU-Erweiterung und greift damit noch ein weiteres zentrales Thema auf.

 

Inhalt:

 

  • Noémi Kiss: Facetten. Repräsentation der Frau in der zeitgenössischen

          ungarischen Literatur;

  • Gesine Fuchs: Politik und politische Partizipation von Frauen: Neue Wünsche, neue Formen;

  • Dunja Melčić: Die Partizipation von Frauen im politischen Establishment Kroatiens;

  • Bożena Chołuj: Geschlechterbeziehungen: Balance zwischen Aufbruch und Rekonstruktion;

  • Beata Kozak: Feminismus und Frauen in polnischen Medien;

  • Marie Saša Lienau: Häusliche Gewalt in der Tschechischen Republik;

  • Hana Havelková: Die Rückkehr nach Europa: Frauen in der tschechischen Gegenwart;

  • Mechthild Veil: Einige weiterführende Überlegungen

  • Barbara Dietz: EU-Erweiterung und Ost-West-Migration nach Deutschland

 

Zu bestellen im Buchhandel oder beim Klartext Verlag Essen, FAX: 0201/86206-22, email: info@klartext-verlag.de

 


 

Hrsg.: Diana Auth / Barbara Holland-Cunz
Grenzen der Bevölkerungspolitik
Strategien und Diskurse demographischer Steuerung

Barbara Budrich Verlag 2007, ISBN 978-3-86649-047-5, 199 Seiten, 18,90 €

 


Die Sorge um die "alternde" deutsche Gesellschaft ist heute allgegenwärtig und provoziert eine aufgeregte Debatte darüber, wie die Geburtenrate, insbesondere bei der jüngeren Akademikerinnen-Generation, erfolgreich gesteigert werden könnte. In der Debatte wird einhellig unterstellt, dass staatliche Fördermaßnahmen, (privat-)wirtschaftliche Unterstützungen und/oder Veränderungen der gesellschaftlichen Kultur Frauen davon überzeugen können, Kinder zu gebären. Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen befragen – historisch und international vergleichend - Geschichte und Daten, um den Grenzen bevölkerungspolitischer Steuerung auf die Spur zu kommen. In dem Band wird der Frage nachgegangen, ob die allgemein geteilten Unterstellungen tatsächlich zutreffend sind. Lassen sich Frauen von staatlichen, (privat-)wirtschaftlichen und kulturellen Faktoren zum Gebären "anleiten"? Kann die Geburtenrate durch politische Strategien und Diskurse wirksam gesteigert werden? Ist Bevölkerungspolitik, ob pro- oder antinatalistisch, ob in der Geschichte oder der globalisierten Gegenwart, ob repressiv oder unterstützend, eine Politik, die erfolgreich zu steuern vermag? Übersetzen sich bevölkerungspolitische Regulierungsversuche, gleich welcher Provenienz, in individuelle Lebensentscheidungen? Folgen Frauen freiwillig den biopolitischen Vorgaben zwischen Geburtenförderung und Geburtenverhinderung? Um der Beantwortung dieser schwierigen Fragen näher zu kommen, werden sehr unterschiedliche bevölkerungspolitische Regime vergleichend betrachtet und diskutiert: der auf die so genannte Dritte Welt bezogene "Überbevölkerungsdiskurs", die pro- und antinatalistischen Politiken des Nationalsozialismus sowie zeitgenössische Arrangements in ausgewählten Staaten der Europäischen Union, insbesondere in Frankreich und in den nordischen Ländern.

Inhalt:

  • Ursula Ferdinand: Diskurse über den Geburtenrückgang der 20er Jahre;

  • Barbara Willenbacher: Nationalsozialistische Bevölkerungspolitiken?;

  • Barbara Holland-Cunz: Alarmismus. Die Struktur der öffentlichen Debatte über den demographischen Wandel in Deutschland;

  • Diana Auth: Aktionistische Familienpolitik in Deutschland;

  • Bettina Rainer: Die ‚Bevölkerungsexplosion’: Bevölkerungswachstum als globale Katastrophe;
  • Juliane Roloff: Familienpolitik und Geburtenentwicklung – unter besonderer Berücksichtigung der Situation in der ehemaligen DDR;

  • Jutta Träger: Individuelle Lösungsstrategien familialer Arbeitsteilung;

  • Corinna Onnen-Isemann: Familienpolitik und Fertilitätsunterschiede in Frankreich und Deutschland;

  • Gerda Neyer: Sozialpolitik und Geburtenentwicklung am Beispiel der nordischen Länder;

  • Diana Hummel: Bevölkerungsentwicklung aus sozialökologischer Perspektive.

Zu bestellen im Buchhandel.

 



Hrsg.: Margret Krannich / Ralf Zwengel

Gesellschaftliche Perspektiven: Stadt und Staat

Jahrbuch der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen 2004

ISBN 3-89861-499-9 Paperback 2005, Euro 12,90

 

Das vorliegende Jahrbuch mit den Schwerpunkten Stadt und Staat setzt sich vor dem Hintergrund des aktuellen Reformdrucks und der anhaltenden Reform- und Spardebatten mit grundlegenden Fragen nach Charakter und Aufgaben des Staates heute auseinander.

 
Im ersten Teil, "Opernhäuser oder Krabbelstuben? Was müssen und was können Kommunen heute leisten?", wird der Blick auf die Ebene der Stadt gelenkt und am Beispiel der kommunalen Kultur- und Sozialpolitik die Frage gestellt, wie angesichts wachsender Aufgaben und geringer werdender finanzieller Handlungsspielräume eine sinnvolle Prioritätensetzung, was öffentliche Aufgaben angeht, aussehen könnte.
Im zweiten Teil, "Blockierte Republik? Parlamente, Kommissionen, Lobbyisten", wird die Frage aufgeworfen, wer eigentlich den Staat regiert, wer den öffentlichen Bereich in welcher Weise und mit welchen Zielen leiten soll und wie Reformprozesse in Deutschland in Gang gesetzt werden können.

 

Inhalt:

 

  • Bernd Wagner: Opernhäuser oder Krabbelstuben? Was können und was müssen Kommunen heute leisten?;
  • Albrecht Göschel: Kommunale Kulturpolitk zwischen Bildungs- und Identitätspolitik;
  • Willfried Maier: Öffentliche Förderung der Künste: Es geht nicht um Konsum, sondern um Produktivität;
  • Wolfgang Hippe: Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik? Opernhäuser und Krabbelstuben als Krisensymptome;
  • Margarethe Goldmann: Wem gehört die Stadt? Für eine Kultur des öffentlichen Konfliktdialogs;
  • Adalbert Evers: Lokale Sozialpolitik - Eckpunkte für eine neue Agenda;
  • Ralf Fücks: Vorrang für öffentliche Güter;
  • Hartmut Häußermann/Detlev Ipsen: Die Produktion kultureller Komplexität. Migration und die Perspektiven der Städte;
  • Walter van Rossum: Und sonntags spielen wir Demokratie. Wie Sabine Christiansen jeden Sonntag Deutschland rettet;
  • Joachim Wieland: Ist Deutschland machbar? Welche Reformen brauchen wir?;
  • Albrecht Müller: Blockierte Republik? Zehn Thesen zu einem Mythos;
  • Markus Reiners: Politische Entscheidungsfindung und Restriktionen;
  • Michael Opielka: Bildung der Politik. Dilemmata und Optionen wissenschaftlicher Politikberatung;
  • verschiedene Anhänge

 

Zu bestellen im Buchhandel oder beim Klartext Verlag Essen, FAX: 0201/86206-22, email: info@klartext-verlag.de


 

Hrsg.: Dörthe Jung/ Margret Krannich

Die Praxis des Gender Mainstreaming auf dem Prüfstand Stärken und Schwächen der nationalen Umsetzungspraxis

Dokumentation der gleichnamigen Fachtagung vom 29. Januar 2004 in Frankfurt am Main

122 Seiten, Paperback, 2005, Euro 8,00
ISBN 3-930832-10-0

 

Die Publikation geht auf eine gleichnamige Fachtagung zurück, deren Ziel es war, die Umsetzungserfahrungen von Gender Mainstreaming in verschiedenen Praxisfeldern kritisch zu reflektieren, Schwachstellen und strukturelle Schwierigkeiten zu benennen und zu beginnen, Qualitäts- und Erfolgskriterien für eine nachhaltige Umsetzung zu entwickeln.


Die große Resonanz, auf die die Fachtagung stieß, macht nicht nur deutlich, dass es einen regelrechten Gender Mainstreaming Boom gibt, wie mehrfach auf der Tagung angemerkt, sondern zeigt auch, dass jenseits dieses Booms ein großer Bedarf besteht, die bisher gemachten Erfahrungen systematisch aus-zuwerten und in eine Gender Mainstreaming Qualitätsdebatte einzusteigen. Die vorliegende Publika-tion möchte dazu anregen, die Debatte um Blockaden und Erfolge, methodische Voraussetzungen und Qualitätskriterien bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming systematisch weiter zu entwickeln.

 

Inhalt:

  • Dörthe Jung: Gender Mainstreaming als Lernprozess -Methodische Voraussetzungen zur nachhaltigen Umsetzung;
  • Doris Hayn: Gute Praxis Gender Mainstreaming - Die Vielfalt der Aktivitäten in einer Bundesbehörde;
  • Ute Weinmann: Anmerkungen zur Implementierung von Gender Mainstreaming/ Gender Budgeting in der Berliner Politik und Verwaltung;
  • Anne Rösgen/ Ronald Schulz: Männer (-beteiligung) und Gender Mainstreaming.Garant für Erfolg oder neuer Mythos?
  • Ute Wanzek: Auf der Suche nach Erfolg - Erfolge und Blockaden im Umsetzungsprozess von Gender Mainstreaming;
  • Susanne Baer: Wie entsteht Gender-Kompetenz? Beratung zu Gender Mainstreaming zwischen Anspruch und Wirklichkeit;
  • Angelika Blickhäuser/ Henning von Bargen: Gender Kompetenz - Qualitätsanforderungen an Gender-Trainings;
  • Dörthe Jung: Tagungsbilanz;
    verschiedene Anhänge

 

Zu beziehen bei:
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., Niddastr. 64, 60329 Frankfurt am Main,
FAX: 069/ 23 94 78, email: info@hbs-hessen.de, www.hbs-hessen.de


 

Hrsg.: Ralf Zwengel

Gesellschaftliche Perspektiven: Arbeitsmarkt * Ökologie und Reformpolitik * EU-Erweiterung *

(Jahrbuch 2003)


191 S. Paperback 2003, Euro 12,90
Klartext Verlag Essen, ISBN 3-89861-302-X

 

Die zentralen politischen Themen des Jahres 2003, die Reform des Arbeitsmarktes, die Auseinandersetzungen um die "Agenda 2010" sowie die Erweiterung der Europäischen Union spiegelten sich ebenso zentral in der Veranstaltungsarbeit der HGDÖ wider. Das Jahrbuch dokumentiert Beiträge aus den Veranstaltungen "Arbeitskrise - Krisenarbeit", "Bringing ecology back in…" sowie zwei Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten der EU-Erweiterung, die im Rahmen unserer Reihe "Frankfurter Gespräche" gehalten wurden.
Im ersten Themenblock, der sich mit den Vorschlägen der "Hartz-Kommission" zur Reform des Arbeitsmarktes befasst, geht es in den dort versammelten Beiträgen um die Klärung der Fragen, was eigentlich genau auf dem Arbeitsmarkt los ist, wo die konkreten Strukturprobleme liegen, welche Konsequenzen die Reformgesetze der Bundesregierung haben und was für Perspektiven sich daraus für die Zukunft ergeben könnten.


Einen anderen Aspekt der unter dem Begriff "Agenda 2010" laufenden Reformdebatte thematisiert der zweite Schwerpunkt. Hier geht es zum einen um das Verhältnis von Ökologie und Ökonomie und zum anderen um die grundsätzliche Frage nach Umfang und Zielrichtung des institutionellen Modernisierungsbedarfs der Bundesrepublik Deutschland.

 
Der dritte Teil schließlich setzt sich mit zwei speziellen Fragen im Zusammenhang mit der bevorstehenden EU-Erweiterung auseinander: Handelt es sich im Falle des geplanten EU-Beitrittes der Türkei um Realismus oder um Wunschdenken? Welche Rolle werden die transatlantischen Beziehungen in der erweiterten Europäischen Union spielen?

Mit Beiträgen von:

  • Matthias Knuth: Was ist los auf dem Arbeitsmarkt? Das Hartz-Konzept und seine Umsetzung. Die deutsche Beschäftigungs- und Arbeitsmarktbilanz im EU-Vergleich;
  • Hansjörg Herr: Der Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahre 2003 - Lage, theoretische Debatte und Reformvorstellungen;
  • Holger Bonin: Deregulierung des Arbeitsmarktes - Ein Weg zu mehr Beschäftigung?;
  • Werner Sesselmeier: Last exit: Beschäftigungsorientierte Sozialpolitik - Können Modelle anderer Länder hilfreich sein?;
  • Brigitte Stolz-Willig: Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Beitrag für mehr Beschäftigung oder als Funktionalisierung der Familie für den Arbeitsmarkt?;
  • Günter Altner: Wann und wie wird Politik ökologisch? Über den Zusammenhang von Regierungshandeln, Konsumentinnenbewusstsein und Erhaltung der Umwelt;
  • Helmut Wiesenthal: Nach der "Agenda 2010": Zur Aktualität weitergehender Reformen und den Perspektiven ökologischer Politik;
  • Heinz Kramer: EU-kompatibel oder nicht? Zur Debatte um die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union;
  • Kai-Olaf Lang: Die "Neuropäer" - Ein Stolperstein für Europas Außen- und Sicherheitspolitik?

 

Zu beziehen bei:
Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, FAX: 0201/86206-22, Email: info@klartext-verlag.de

 


 

 

Hrsg. der deutschen Ausgabe: Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH;
Hessische Landesstiftung der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. (HGDÖ); Stockholm Environment Institute (SEI)

Great Transition - Umbrüche und Übergänge auf dem Weg zu einer planetarischen Gesellschaft

Ein Bericht der Global Scenario Group Stockhom Environment Institute - Boston

108 S., Broschüre, Euro 10,00
Frankfurt am Main 2003

 

Autoren:
Paul Raskin, Tariq Banuri, Gilberto Gallopin, Pablo Gutman, Al Hammond, Robert Kates, Rob Swart

 

Das Stockholm Environment Institute gründete 1995 eine Arbeitsgruppe, die mit der Szenario-Technik die Entwicklungsaussichten der Welt im 21. Jahrhundert untersuchen sollte.


Dieses Global Scenario Group (GSG) genannte Team ist ein unabhängiges, international und inter-disziplinär zusammengesetztes Organ für die fortgesetzte Ausarbeitung von Entwicklungsszenarien, in deren Mittelpunkt der Übergang zu einer nachhaltigeren und sozial gerechteren Zukunft steht sowie die Frage, welche politischen Grundsätze, Maßnahmen und Wahlmöglichkeiten sich die Menschen dafür aneignen müssten. Die GSG führt eigene Forschungen durch, erhebt und misst global Daten und arbeitet an verschiedenen regionalen oder nationalen Szenario-Studien mit.


Zu den GSG-Forschungen gehört die Analyse der treibenden Kräfte, der kritischen Phasenübergänge und der Belastungen der Gesellschafts- und Ökosysteme in jedem einzelnen Szenario. Ökonomische und soziale Ressourcen werden ebenso wie Umweltaspekte für elf verschiedene Weltregionen fortlau-fend quantifiziert. So werden die politischen Maßnahmen, Werte, Institutionen und Lebensstile ermit-telt, die mit einer nachhaltigen Zukunft vereinbar sind. Das PoleStar-System des Stockholm Environ-ment Institute (SEI) liefert eine umfassende Datenbasis sowie die rechnerische Grundlage für die Ent-wicklung von Alternativszenarien.

 

Der Bericht der Global Scenario Group beschreibt auf einer ersten analytischen Ebene die histori-schen Wurzeln, die gegenwärtigen Dynamiken und die zukünftigen Risiken der globalen Entwicklung. In einem zweiten Teil stellt der Bericht dann langfristige alternative Szenarien und deren Implikatio-nen (normative Dimension) vor, ehe er in einem dritten Teil Strategien, Mittel und Akteure des Wan-dels in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung versucht auszumachen

 

Zu beziehen bei:
Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH, Hamburger Alle 45, 60486 Frankfurt/M.
Tel.: ++49/ 69/ 707 6919-0, FAX:++49/ 69/ 707 6919-11, e-mail: info@isoe.de, www.isoe.de


 

Hrsg.: Margret Krannich

Gesellschaftliche Perspektiven: Globalisierung * Sozialstaat im Wandel * Bilder und Politik *

(Jahrbuch 2002)


158 S. Paperback 2003, Euro 12,00
Klartext Verlag Essen, ISBN 3-89861-182-5

 

Mit den Schwerpunkten "Globalisierung und Demokratie", "Familienpolitischer Umbau des Sozialstaats" sowie "Bilder und Politik " werden drei unterschiedliche Themenfelder behandelt, die nicht nur die Veranstaltungsarbeit der HGDÖ im Jahr 2002 geprägt haben, sondern weit darüberhinaus im Zentrum gesellschaftlicher Diskurse standen.
Mehrere Beiträge befassen sich mit der Frage, wie eine bisher mit dem Nationalstaat verbundene demokratische Verfasstheit in einer globalisierten Welt aussehen kann und welche Rolle dabei zivilgesellschaftliche Akteure wie transnationale soziale Bewegungen und NGOs spielen.


Im zweiten Schwerpunkt werden sozialpolitische Konzepte diskutiert, die den geänderten gesellschaftlichen Realitäten und familienpolitischen Vorstellungen Rechnung tragen, d.h. die die veränderten Geschlechterarrangements, die Pluralität von Familienformen und eine stärkere Förderung von Lebenschancen von Kindern zum Ausgangspunkt ihrer reformpolitischen Überlegungen machen.
Mit der Frage nach Macht und Wirkung medialer Bilder und nach deren Bedeutung für Öffentlichkeit und Politik beschäftigen sich ebenfalls mehrere Beiträge. Ausgehend von den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September wird die zunehmende Bedeutung des Visuellen für einen Strukturwandel von Öffentlichkeit diskutiert.

 

Mit Beiträgen von:

 

  • Roland Roth: Auf dem Wege zur transnationalen Demokratie? Der Beitrag von Protesten, transnationalen sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen;
  • Shalini Randeria: Globalisierung des Rechts; dies.: Wem gehört die Natur? Weltbank, Nichtregierungs-organisationen und Staat in Indien;
  • Dieter Rucht: Wider falsche Eindeutigkeiten. Zur Strategie transnationaler Protestnetzwerke;
  • Sibylle Raasch: Familienschutz und Gleichberechtigung in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts;
  • Margherita Zander: Kinderarmut und geschlechtsspezifische Verteilung der Erziehungsarbeit. Zwei familienpolitische Problemlagen des Sozialstaates;
  • Mechthild Veil: Familienpolitische Erneuerung des Sozialstaates. Aktuelle Debatten und Maßnahmen in Europa;
  • Frank Hartmann: Iconic Turn -Ende der Schriftkultur oder Kultur ohne Schrift?;
  • Joachim Buttler: 11. September 2001-Explosion der Bilder-Implosion des politischen Raums;
  • Elke Grittmann: Strukturwandel der Öffentlichkeit: Bilder und Politik.

 

Zu beziehen bei:
Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, FAX: 0201/86206-22, Email: info@klartext-verlag.de


 

Hrsg.: Mathias Fechter

Gesellschaftliche Perspektiven: Wissensgesellschaft * Globalisierung*

(Jahrbuch 2001)


144 S. Paperback 2001, 11,00  €
Klartext Verlag Essen, ISBN 3-89861-102-7

 

Die zwei thematischen Schwerpunkte dieses Jahrbuchs - Wissens- und Informationsgesellschaft einerseits und Globalisierung andererseits - wurden zu Beginn des Jahres 2001 noch ganz anders als in der zweiten Hälfte dieses Jahres diskutiert. Während im Zuge des Neuen Marktes und der "New Economy" euphorische Erwartungen über fast schon revolutionäre Veränderungen gehegt wurden, die in eine Wissensgesellschaft münden würden, hat der Mitte des Jahres einsetzende Kurssturz der sogenannten dot.coms auch zu einer sehr ernüchterten Einschätzung von Konzepten und Prognosen zur Wissensgesellschaft geführt. Das Thema Globalisierung hingegen durchlief einen geradezu gegenläufigen Konjunkturzyklus. War es zu Beginn ein Thema ohne Resonanz in Politik und Öffentlichkeit, haben es die Globalisierungskritiker wieder an die Spitze der politischen Agenda geschoben. In Folge dessen wurden nicht nur die Tobin-Tax wieder in der Öffentlichkeit diskutiert, sondern auch Dimensionen der Globalisierung, die jenseits der ökonomischen lagen.

 

Im ersten Teil des Buches geht es zunächst einmal darum, zu klären, wovon wir überhaupt sprechen, wenn wir von Wissensgesellschaft reden. Das gesellschaftskritische Potenzial des Konzepts "Wissensgesellschaft", seine Bedeutung im Kontext der "Ökonomie der Aufmerksamkeit" und das Verhältnis von Information und Wissen bilden dabei wichtige Facetten der Debatte.

 

Im zweiten Teil des Buches steht die die kulturelle Dimension der Globalisierung im Mittelpunkt: Die Globalisierung hat unser Verhältnis zu fremden Kulturen tiefgreifend verändert. Traditionelle Einbahnstraßen lösen sich auf, die Bedeutung nicht-westlicher Künstler wächst: Kultur ist schon längst von einem weltumspannenden Prozess erfasst worden. Wie sieht die neue Straßenkarte der Kunst aus, ändert sich der globale Kunstdiskurs, was hat der Markt damit zu tun und bedarf es einer Neuorientierung der Kulturpolitik? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Beiträge nach und diskutieren zugleich das Ausmaß der tatsächlichen Toleranz und Konfliktfähigkeit der offenen multikulturellen Gesellschaft.

 
Einen besonderen Aspekt von Globalisierung thematisiert der letzte Beitrag: Er befasst sich aus der Perspektive der Migrations- und Genderforschung mit dem Dienstmädchenphänomen im Zuge weltweiter Transformationsprozesse.

 

Mit Beiträgen von:

  • Wolfgang Hippe: Making sense of information … Vom "zuverlässigen Menschen" zur Wissensgesellschaft - eine Skizze
  • Gernot Böhme: Eine vierte Kulturtechnik? Über Bildungspolitik in der Wissensgesellschaft
  • K. Ludwig Pfeiffer: Über die ‚Ökonomie' der Aufmerksamkeit
  • Winfried Marotzki: Lob des unbestimmten Lebens - Die anthropologische Dezentrierung des Menschen
  • Bernd Wagner: Kulturelle Globalisierung und Kulturpolitik
  • Wolfgang Kaschuba: Kulturelle Globalisierung: über die Toleranz in der "offenen multikulturellen Gesellschaft"
  • Tom Holert: Verunsicherungsdienste in der Legitimationsspirale? Bildende Kunst, der Diskurs der "kulturellen Globalisierung" und die Erwartung der "documenta XI"
  • Bernd Feuchtner: Oper und Globalisierung. Die europäische Oper begleitet das westliche Industriesystem über die Kontinente
  • Helma Lutz: Die neue Dienstmädchenfrage im Zeitalter der Globalisierung

 

Zu beziehen bei:
Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, FAX: 0201/86206-22, Email: info@klartext-verlag.de


 

Hrsg.: Thomas Hartmann / Margret Krannich

Muslime im säkularen Rechtsstaat - Neue Akteure in Kultur und Politik

 

128 Seiten, Paperback, 2001, 10,00 €
ISBN: 3-86093-311-6 Verlag Das Arabische Buch und: 3-930832-09-7 HGDÖ

 

Das Buch fasst neun Texte zusammen, die – mit Ausnahme des Beitrags von Helma Lutz – auf die Veranstaltungsreihe "Muslime in Deutschland und Europa. Neue Akteure in Kultur und Politik" der Heinrich-Böll-Stiftung und ihrer Landesstiftungen in Bayern, Berlin, Hessen und Niedersachsen 1999 und 2000 zurückgehen.


Die Publikation setzt sich mit der Tatsache auseinander, dass Muslime inzwischen Teil der westeuropäischen und der deutschen Gesellschaft sind. Dabei ist die Präsenz von Muslimen im öffentlichen Raum der Bundesrepublik erst dabei, sich zu entwickeln. Im Verhältnis zu westeuropäischen Nachbarländern wie Frankreich, Großbritannien oder den Niederlanden sind wir eher Nachzügler; deshalb ist der Blick über den eigenen Tellerrand aufschlussreich, wie die Beiträge von Tariq Ramadan, Tariq Modood, Helma Lutz und Arzu Merali zeigen.


In Deutschland bringt das Zusammenleben mit Muslimen drei zentrale, teilweise unbequeme Themen auf die Tagesordnung: erstens das Verhältnis der Geschlechter, zweitens das Verhältnis zur Religion, und zwar nicht nur als private Angelegenheit, sondern als Frage von religiöser Kultur im öffentlichen Raum und drittens die konkrete Ausgestaltung des Verhältnisses zwischen Religion und Staat, wie es sich im Prozess der Säkularisierung entwickelt hat.


Auf dem Hintergrund der derzeit in Deutschland stattfindenden Debatte um Fragen und Probleme eines Einwanderungslandes werden theoretische Diskurse über den Umgang mit "Differenz" praktisch: islamischer Religionsunterricht an Schulen, der Bau von Moscheen, die Kopftuch-Debatte und andere Begegnungen im Alltag sind Thema des ersten Teils. Die Konsequenzen für die gesellschaftliche Ordnung, die sich erst in einem theoretischen Diskurs erschließen, werden im zweiten Teil des Buchs behandelt.

 

Mit Beiträgen zur Diskussion in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland von:

 

  • Navid Kermani: Islam in Europa - neue Konstellationen, alte Wahrnehmungen
  • Birgit Rommelspacher: Der Islam - eine Provokation für das westliche Selbstbild
  • Sabiha El-Zayat: Auf dem Weg zu einem selbstverständlichen Miteinander in einem pluralen Europa
  • Arzu Merali: Über die Fähigkeit der britischen Gesellschaft, Unterschiede zu leben: Vom Alltag der Muslime in der Schule und am Arbeitsplatz – ein Bericht der "Islamic Human Rights Commission"
  • Helma Lutz: Anstößige Kopftücher: Kopftuch-Debatten in den Niederlanden
  • Heiner Bielefeldt Muslime im säkularen Rechtsstaat – vom Recht der Muslime zur Mitgestaltung der Gesellschaft
  • Tariq Modood: Muslime im säkularen britischen Multikulturalismus
  • Tariq Ramadan: Die europäischen Muslime – Wandlungen und Herausforderungen
  • Reinhard Schulze: Westeuropäische Varianten der Säkularisierung – Anmerkungen zu den Beiträgen von Ramadan und Modood

Anhang:
Zum Dialog mit Muslimen – Eine Debatte in der taz mit Beiträgen von Eberhard Seidel, Thomas Hartmann, Ursula Spuler-Stegemann, Micha Brumlik, Ozan Ceyhun

Dieses Buch kann im Buchhandel oder direkt bei der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. bestellt werden.


 

Hrsg.: Mathias Fechter/Margret Krannich

Gesellschaftliche Perspektiven: Arbeit* Geschlecht* Natur* Neue Medien (Jahrbuch 2000)

 

174 Seiten, Paperback, 2000, 14,90 €
Klartext Verlag Essen, ISBN: 3-88474-959-5

 

Das Jahrbuch beschäftigt sich mit vier unterschiedlichen Themenkomplexen im Zusammenhang mit dem derzeit stattfindenden gesellschaftlichen Wandel. Im ersten Teil geht es um den Wandel der Arbeitsgesellschaft und um einige der damit aufgeworfenen Probleme und Gestaltungsfragen. Entgrenzungen der Arbeitkraft, der Qualifikation und Qualifizierung, aber auch Entgrenzungen der gesellschaftlichen Zeitstrukturen werden von verschiedener Perspektive beleuchtet, und die mögliche Rolle von Kultur und kultureller Bildung in diesem Prozess aufgezeigt. Darüber hinaus werden modellhafte Überlegungen und Beispiele vorgestellt, die im Zuge der aktuellen Debatten um einen erweiterten Arbeitsbegriff und um neue Risikolagen entstanden sind.
Die Beiträge des zweiten Teils stellen innerhalb der breiteren Diskussion um Geschlechterverhältnisse aktuelle Ansätze in der Geschlechterpädagogik und in der Debatte um Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion vor.

 
Der Bedeutung von Kunst und Kultur als Medien der Sensibilisierung für Natur bzw. Naturzerstörung gehen im dritten Teil zwei weitere Beiträge nach.


Ein vierter Komplex beschäftigt sich schließlich mit den veränderten Rahmenbedingungen politischer Bildung- und Projektarbeit und legt dabei den Schwerpunkt auf die Herausforderungen durch und die Möglichkeiten mit den neuen, netzgestützten Medien.

 

Mit Beiträgen von:

 

  • G. Günter Voß/Hans J. Pongratz Entgrenzte Arbeitskraft – entgrenzte Qualifikation
  • Karin Jurczyk Zur Entgrenzung gesellschaftlicher Zeitstrukturen: Arbeit, Zeit und Geschlecht
  • Bernd Wagner Kulturelle Bildung als Gestaltungspotenzial in der sich wandelnden Arbeitswelt
  • Silke Bothfeld Beschäftigungsbrücken und Übergangsarbeitsmärkte – neue Balance zwischen Risiko und Sicherheit?
  • Gerd Mutz Von der Erwerbsgesellschaft zur modernen Arbeitsgesellschaft: Das Münchner Modell
  • Margitta Kunert-Zier "Von harten Mädchen und zarten Jungs" – Über Geschlechterverhältnisse und Erziehung am Beginn des 21. Jahrhunderts
  • Ulle Jäger Männer, Frauen und der Rest. Zur Aufrechterhaltung und Infragestellung der zweigeschlechtlichen Ordnung im Umgang mit Transsexualität und Transgender
  • Hildegard Kurt Kultur und Kunst in der Agenda 21? Anmerkung zu einem schwierigen Verhältnis
  • Anita Aigner Der Blick in die Landschaft mit den Augen der Architektur. Zu einer oft vergessenen Form ästhetischer Naturwahrnehmung
  • Claus Leggewie Politische Bildung - ein auslaufendes Projekt der 50-60-Jährigen? Lassen sich neue, attraktive Konzepte entwickeln?
  • Jürgen Wittpoth Generationsspezifische Formen des Mediengebrauches
  • Thomas Meyer Politische Bildung - ein auslaufendes Projekt der 50-60-Jährigen?

 

Dieses Buch kann im Buchhandel oder direkt beim Klartext-Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, FAX: 0201/86206-22, Email: info@klartext-verlag.de


 

Hrsg.: Bernd Wagner

Kulturelle Globalisierung – Zwischen Weltkultur und kultureller

Fragmentierung Dokumentation des gleichnamigen Kongresses vom 11. und 12. August 2000 in Frankfurt/M.

 

192 Seiten, Paperback, 2000, 14,90 €
Klartext Verlag Essen, ISBN: 3-88474-982-X

 

Weltweite Globalisierungsprozesse prägen heute entscheidend die Produktion und Rezeption von Kunst, Kultur und Medien. Universelle Bilderwelten und Konsummuster verbinden unterschiedliche Traditionen und lassen zunehmend eine Weltkultur entstehen. Gleichzeitig entwickeln sich als Gegenbewegungen zu Tendenzen globaler Vereinheitlichung gerade auf kulturellem Gebiet Formen der Fragmentierung und Regionalisierung mit Rückbesinnung auf lokale kulturelle Traditionen. Zwischen den globalen Kulturmustern und den Ausprägungen kultureller Regionalisierung entstehen heute verstärkt neue Formen von Misch- und Hybridenkulturen.


Im Spannungsfeld zwischen dem Vereinheitlichungsmodell, der Fragmentierungstheorie und der Kreolisierungsmetapher versuchen die Beiträge dieses Bandes auszuloten, welche konkreten Formen die Globalisierungsprozesse haben und wo Verluste und positive Möglichkeiten liegen. Dazu äußern sich VertreterInnen aus der Ethnologie, den Kulturwissenschaften, der Musik- und Filmtheorie sowie kulturelle und kulturpolitische Akteure.

 

Mit Beiträgen von:

 

  • Elisabeth Beck-Gernsheim: Erinnerung an Afrika? Londons schwarzer Karneval
  • Susanne Binas: Populäre Musik als Prototyp globalisierter Kultur
  • Dietrich Diederichsen HipHop – eine deutsche Erfolgsgeschichte
  • Knut Hickethier: Hollywood, der europäische Film und die kulturelle Globalisierung)
  • Wolfgang Hippe: Wie die Geschichte von Hase und Igel. Kultur und Globalisierung
  • Dieter Kramer: Macht, Recht und Kampf um kulturelle Hegemonie im Zeichen von Globalisierung
  • Harald Müller: Europa im "Kampf der Kulturen"
  • Mark Terkessidis: Globalisierung und das Bild vom Fremden
  • Bernd Wagner: Kulturelle Globalisierung: Weltkultur, Glokalität und Hybridisierung
  • Bernd Wagner: "Multikultur" als Aufgabe kulturpolitischen Handelns in Zeiten der Globalisierung
  • Ina Zukrigl: Kulturelle Vielfalt und Identität in einer globalisierten Welt

 

Dieses Buch kann im Buchhandel oder direkt beim Klartext-Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, FAX: 0201/86206-22, Email: info@klartext-verlag.de bestellt werden.


 

Claudia Bremer / Mathias Fechter (Hrsg.)

DIE VIRTUELLE KONFERENZ - NEUE MÖGLICHKEITEN FÜR DIE POLITISCHE KOMMUNIKATION

GRUNDLAGEN, TECHNIKEN, PRAXISBEISPIELE

 

Mit Beiträgen von:

Claudia Bremer, Andreas Brill / Michael de Vries, Mathias Fechter, Helmut F. Friedrich / Friedrich W. Hesse / Sabine Ferber / Jochen Heins, Michael Kindt, Patrick Kiss.

 

Inkl. CD-ROM: Virtuelle Konferenz "Lernen und Bildung in der Wissensgesellschaft".

 

181 Seiten, Paperback, 1999, ISBN 3-88474-864-5, 15,30 €, Klartext-Verlag Essen

Dieses Buch kann im Sinne eines "informativen Steinbruches" benutzt werden. Es werden konzeptionelle, organisatorische und technische Aspekte erörtert, die bei der Durchführung von virtuellen Konferenzen von Belang sind. Als Hilfsmittel für die Organisation von virtuellen Konferenzen dienen auch die im Anhang befindlichen Check- und Techniklisten. Die beigefügte CD-ROM bietet die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von einer Virtuellen Konferenz zu machen.

 

  • Claudia Bremer: Virtuelle Konferenzen & Die Virtuelle Konferenz "Lernen und Bildung in der Wisensgesellschaft
  • Andreas Brill / Michael de Vries: Net-Talk und der Virtuelle Hausmeister: Anregungen zur erfolgreichen Virtualisierung wissenschaftlicher Konferenzen
  • Mathias Fechter: Interaktive Medien und politische Bildung
  • Helmuth F. Friedrich / Friedrich W. Hesse / Sabine Ferber / Jochen Heins: Partizipation im virtuellen Seminar in Abhängigkeit von der Moderationsmethode – eine empirische Untersuchung
  • Michael Kindt: Studieren per Computer – Moderation in der Weiterbildung
  • Patrick Kiss: Virtual Communities

 

Dieses Buch kann beim Klartext-Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, FAX: 0201/86206-22, Email: info@klartext-verlag.de bestellt werden.


 

 

Margret Krannich (Hrsg.)

GESCHLECHTERDEMOKRATIE IN ORAGNISATIONEN

 

Mit Beiträgen von:

Angelika Blickhäuser, Barbara David, Viki Ford, Stephan Höyng, Christiane Jüngling, Dörthe Jung, Ralf Lange, Claudia Neusüß, Lida M.v.d.Broek, Henning von Bargen, Gunda Werner

 

104 Seiten, Paperback, 1999, ISBN 3-930832-08-9, 10,00 €

Der Band beschäftigt sich mit der Frage, wie die aktuellen Umstrukturierungsprozesse in Non-Profit-Organisationen, öffentlichen Verwaltungen und Betrieben systematisch mit der Geschlechterperspektive verknüpft werden können und welche Instrumentarien zur Verfügung stehen, um den Organisationswandel und Fragen der Organisationsentwicklung mit den Zielen von Chancengerechtigkeit und Geschlechterdemokratie zu verbinden.


Ausgehend von dieser Frage werden verschiedene neuere Herangehensweisen, Handlungsansätze und Praxismodelle, auch aus anderen europäischen Ländern, vorgestellt und diskutiert.

 

  • Dörthe Jung: Arbeitsorganisatorischer Wandel und Geschlechtergerechtigkeit
  • Claudia Neusüß: Von der Frauenförderung zur Geschlechterdemokratie
  • Christiane Jüngling: Organisationsforschung und Geschlechterpolitik: Von der Herrschaftsmaschine zur Spielwiese für Mikropolitiker
  • Barbara David: Chancengleichheit in der Commerzbank: Das Projekt Consens
  • Ralf Lange: Männlichkeit(en) – Macht – Management: Zur sozialen Konstruktion von hegemonialer Männlichkeit im Management von Organisationen
  • Dörthe Jung: Managing Diversity am Beispiel der Stiftung de Beuk
  • Viki Ford: Diversity Management am Beispiel Rank Xerox
  • Lida M. v. d. Broek: Einschüchterung und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Ein Diversity-Ansatz
  • Henning von Bargen: Leitbild - Die geschlechterdemokratische Organisation. Steuerung- und Umsetzungskonzept, Instrumente und Maßnahmen
  • Angelika Blickhäuser: Gendertrainings – ein Modell zur Implementierung der Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie
  • Stephan Höyng: Männerbündische Arbeitskultur am Beispiel von Personalpolitik

 

Dieses Buch kann entweder mit diesem Online-Formular, oder bei der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. unter der Telefonnummer 069-231090 oder per Fax unter der Nummer 069-239478 bestellt werden.


 

Mathias Fechter / Bernd Wagner (Hrsg.)

GESELLSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN: ZEIT * DEMOKRATIE * NATUR (JAHRBUCH 1999)

 

Mit Beiträgen von:

Daniela Ahrens, Michael Hauskeller, Barbara Holland-Cunz, Bruno Kaufmann, Dieter Kramer, Christine Obermair, Ulrich Mückenberger, Georg Seeßlen, Bernd Wagner

127 Seiten, Paperback, 1999, ISBN 3-88474-833-5
11,00 €

Der tiefgreifende Wandel von Politik, Ökonomie und Gesellschaft seit Ende der 80er Jahre stellt kulturelle Praxis und gesellschaftliches Handeln vor neue Anforderungen. Ein wesentliches Merkmal dieser veränderten Bedingungen bildet die Beschleunigung der Zeit, die in den vergangenen ein bis zwei Jahrzehnten durch die audiovisuellen Medien eine neue Qualität erreicht hat. Das »immer schneller« prägt die gesamte Lebenswelt der modernen Menschen, seine kulturellen Wahrnehmungen und alltäglichen Erfahrungen. Alles schrumpft auf den Augenblick. Der eine Komplex des Jahrbuches enthält Beiträge zu verschiedenen Aspekten des gegenwärtigen Zeitbewusstseins u. a. in unterschiedlichen Gesellschaften und im Film sowie zur Zeitpolitik.


Die Artikel des zweiten Komplexes thematisieren Gesichtspunkte der gegenwärtigen Demokratiediskussion, wobei die Frage der direkten Demokratie im Mittelpunkt steht. Dabei werden sowohl verschiedene Formen direkter Demokratie auf lokaler, regionaler und Bundesebene in unterschiedlichen Ländern vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Zusammenhang von Geschlechterverhältnis und direkter Demokratie. 
Das prekäre Mensch-Natur-Verhältnis steht im Mittelpunkt von zwei Beiträgen, in denen vor allem der Zusammenhang von Kunst und Natur, Kultur und Ökologie angesprochen und die Bedeutung kultureller Praxis und kulturpolitischen Handelns für den Wechsel zu einer ökologisch verträglichen Lebensweise diskutiert wird.

 

  • Dieter Kramer: Zwischen Beschleunigungswahn und Zeitverzögerung. Muster und Standards der Zeitgestaltung in unterschiedlichen Gesellschaften
  • Georg Seeßlen: Zeitsprünge und Zeitmosaik im neueren Kino. Eine Analyse innerer Zeitstrukturen und Zeitbilder in modernen Filmen am Beispiel David Lynch.
  • Daniela Ahrens: Von Zeitkonflikten zu Spielräumen in der Zeit durch Technik
  • Christine Obermair: Zeitpolitik in italienischen Städten - Entstehungsgeschichte und aktueller Stand
  • Ulrich Mückenberger: Kommunale Zeitplanung in Deutschland
  • Barbara Holland-Cunz: Gender Gap in der Demokratie - Geschlechterverhältnis und direkte Demokratie
  • Bruno Kaufmann: Die Welt der direkten Demokratie. In immer mehr Staaten wollen und können die Bürger in der Politik mitmischen
  • Michael Hauskeller: Atmosphären in Natur und Kunst
  • Bernd Wagner: Zukunftsfähige Kultur durch eine ökologisch orientierte Kulturpolitik

 

Dieses Buch kann beim Klartext-Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, FAX: 0201/86206-22, Email: info@klartext-verlag.de bestellt werden.


 

Detlev Ipsen / Astrid Wehrle (Hrsg.)

STADT UND NATUR - KUNST UND ÖKOLOGIE

 

Mit Beiträgen von:

Gernot Böhme, Herbert Dreiseitl, Helmut Eigenmann, Werner Henkel, Detlev Ipsen, Gabriele Jahnke, Hildegard Kurt, Peter Latz, Tobias Mohr, Thomas Röbke, Hartmut Schenkluhn, Beatrice Susann Voigt, Bernd Wagner, Astrid Wehrle

 

160 Seiten, Paperback, 1998, ISBN 3-930832-07-0, 10,00 €

Umweltprobleme sind in hohem Maße medial vermittelt. Zwar kann jeder Mensch Umweltprobleme benennen, aber die Hälfte der Menschen fühlt sich von diesen Problemen nicht betroffen. Moralische Aufrufe, sich umweltgerecht zu verhalten, geraten so leicht zu einem erfahrungsleeren Moralismus. Das Wissen, und nicht die Erfahrung von Zusammenhängen ist die derzeitige Grundlage des Umweltbewusstseins. So lässt sich auch die allen bekannte Diskrepanz von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten erklären. Die in diesem Band diskutierte Forderung nach einer ökologischen Ästhetik setzt hier an. Ästhetik trifft Emotion und Kognition im gleichen Maße, sie bewirkt Erkenntnis und Motivation. Ohne Ästhetik kann Ökologie zu keiner Triebkraft in der Entwicklung unserer Gesellschaft und insbesondere unserer Städte werden. Schwerpunkte sind die Theorie ökologischer Ästhetik, die Beiträge der Kunst zur ökologischen Ästhetik und die Umsetzung ökologischer Ästhetik in der Stadtgestalt.

 

  • Gernot Böhme: Die Atmosphäre einer Stadt
  • Herbert Dreiseitl: Ästhetik als Überfluß... Gerade jetzt erst recht!
  • Helmut Eigenmann: Wasser als Gestaltungselement
  • Werner Henkel: NaturArte
  • Detlev Ipsen: Die Landschaft der Stadt
  • Gabriele Jahnke: Ästhetik – Notwendigkeit in Freiheit
  • Hildegard Kurt: Agenda 21 – Eine Herausforderung an Neue Kunst im öffentlichen Raum?
  • Peter Latz: Vision neuer Landschaften
  • Tobias Mohr: Das Projekt „Von Innen nach Außen“
  • Thomas Röbke Kunst, Naturerfahrung und Ökologie
  • Beatrice Voigt/Hartmut Schenkluhn: Kunst und Ökologie – Einführung in die künstlerische Szene
  • Bernd Wagner: Kulturverständnis - Naturverhältnis

 

Dieses Buch kann entweder mit diesem Online-Formular, oder bei der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. unter der Telefonnummer 069-231090 oder per Fax unter der Nummer 069-239478 bestellt werden.

 

 


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böll THEMA Ausgabe 2. 2010, LANDWIRTSCHAFT UND KLIMAWANDEL